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1979 – So fing alles an:

Die Gaststätte "Zum Piefedeckel" in Düsseldorf-Derendorf – das Stammlokal der "Zigeunertruppe
Stelzmann". Hier traf man sich und feierte Karneval von Altweiber bis Aschermittwoch. Der damalige Wirt
Helmut Jähner, bat die Jungs der Zigeunertruppe einen Balletttanz einzustudieren, als Überraschung zur
Geburtstagsfeier seines guten Freundes und Ratsherren Andreas Dahmen, im benachbarten Barbara-Saal.
Die jecken "Zigeuner" ließen sich nicht lang bitten – auch der Name für die Truppe wurde schnell
gefunden: Piefe – natürlich – und Mollys, passend zum Körperbau einiger Tänzer.

Das Männerballet war gegründet!

Nicht nur Andreas Dahmen war begeistert, sondern auch einige der anwesenden Mitglieder von Karnevalsvereinen. Sofort kamen Angebote für Auftritte in der kommenden Session. Nun wurde wöchentlich das erste Programm des Männerballets im Sälchen des Piefedeckels trainiert. Dann folgte der Vorstellabend beim Comitee Düsseldorfer Karneval und erste Bühnenauftritte auf der Sitzung der "Närrischen Marktfrauen". Das war der Durchbruch.



In den folgenden Jahren entwickelten sich die Markenzeichen des Männerballetts: Weiße Spitzenhose, ein echt schönes Nummerngirl, das Umkleiden zwischen den Showtänzen auf der Bühne mit Kostümen aus der Waschmitteltonne von Henkel.
Schnell folgten Auftritte auch außerhalb Düsseldorfs. Vom niederländischen Limburg bis zum Sauerland, von Flensburg bis zum Mittelrhein konnten die Piefe-Mollys das Publikum auf die Stühle bringen – bis heute!

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